Verkehr / Mobilität

TRIER MOBIL HALTEN

 

Die individuelle Mobilität der Menschen wirft auch in der Oberzentrumsstadt Trier Probleme auf, für deren Lösung es keine Patentrezepte gibt. Berufspendler und der Feierabend- und Freizeitverkehr führen regelmäßig zu Stau, Lärm- und Luftbelastung. Dabei sollte der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) und der Individualverkehr als Partner gesehen werden. Gerade durch die zentrale Lage Triers im Herzen der Großregion mitten in Europa sind leistungsfähige Transportwege für die Bürgerinnen und Bürger und die Wirtschaft unerlässlich.

 

FUSSVERKEHR

Ampelschaltungen sind so zu programmieren, dass Kinder/Senioren und Behinderte bequem die Straßen queren können.

 

RADVERKEHR

Das städtische Radwegenetz ist weiter auszubauen. Aus Kostengründen und auch auf vielfachen Wunsch der Radfahrer/innen sollten Fahrbahnmarkierungen bevorzugt werden.

 

ÖPNV

  • Im Verkehrsverbund der Region Trier (VRT) muss die Stadt Trier sich für günstigere und konstante Ticketpreise einsetzen. Weitere Erhöhungen werden von der UBT nicht mehr mitgetragen.
  • Dem ÖPNV ist (da wo machbar) Vorrang einzuräumen.
  • Das Regionalbahnkonzept darf nur umgesetzt werden, wenn die von der Stadt zu übernehmenden Kosten für den Ausbau der Außengelände feststehen und absehbar ist, dass sie finanzierbar sind. Ebenso darf die Reaktivierung der Westtrasse nicht zu vermehrtem Lärm für die Anwohner führen durch Umleitung des Güterverkehrs weg von der Rheinschiene über die Eifelstrecke, Westtrasse nach Benelux bzw. Lothringen und von dort Richtung Südeuropa. Die Landesregierung Rheinland-Pfalz hat die „Ertüchtigung der Eifelstrecke“ als prioritäre Maßnahme für den Bundesverkehrswegeplan 2015 angemeldet, um die Rheinschiene zu entlasten. Es ist von 70 Mehr-Transporten pro Tag auszugehen.

 

KFZ-VERKEHR

  • Der motorisierte Individualverkehr ist für eine Stadt sowohl für das Erreichen des Arbeitsplatzes, der Zulieferung als auch für den Erhalt des Einzelhandels unverzichtbar.
  • Intelligenten Lösungen, wie z.B. Verkehrsleitsysteme, mehr Kreisverkehrsanlagen und Grün-Pfeil Schilder müssen Schritt für Schritt verbessert werden.
  • Die Polizei ist für die Geschwindigkeitsüberwachung zuständig. Das Land darf nicht von seiner Verpflichtung entbunden werden, für ausreichend Polizeibeamte zu sorgen, die für die Verkehrssicherheit im Rahmen von regelmäßigen Kontrollen zuständig sind.

 

VERKEHRSINFRASTRUKTUR

  • Die Sanierung und Instandsetzung der Trierer Straßen muss konsequent fortgeführt werden. Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit muss das vorhandene Straßennetz und Gehwege besser instand gehalten, Schlaglöcher beseitigt werden.
  • Aufgrund der Tallage Triers und des starken Durchgangsverkehrs fordert die UBT weiterhin die Westumfahrung (Moselaufstieg).
  • Der Moselbahndurchbruch hat für die UBT eine sehr hohe Priorität.

 

 

 

Titelbild: Fotograf: Helge Klaus Rieder, Urheberrecht: Creative Commons, Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Trier

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