UBT vor Ort: Einweihung des Wandbildes „die Seele von Trier“ gegenüber der Römerbrücke
Pünktlich zum „Brückenglück“ Wochenende wurde an der Römerbrücke das XXL Wandbild die Seele von Trier, der marrokkanischen Künstlerin Sara „Rose“ Lamine an der Ecke Karl Marx Strasse / Johanniterufer feierlich eingeweiht.
Unter dem Titel: L Áme de Treves, die Seele von Trier, hat die in Metz lebende Künstlerin ein riesiges Graffitti an die Hauswand direkt gegenüber der Römerbrücke gesprüht. Das Werk kombiniert Antike Römische Motive mit einer modernen Kernbotschaft. Der kraftvolle Blick einer überlebensgross dargestellten Frau regt Passanten dazu an, über die Rolle der Frau im öffentlichen Raum nachzudenken. Ein Statement aus Metz für Sichtbarkeit und Dialog.

Wandbild die Seele von Trier
Zur feierlichen Übergabe in der Galerie Junge Kunst kam am Sonntagnachmittag hoher Besuch aus Politik und Kultur zusammenn Neben Triers Oberbürgermeister Wolfram Leibe und Kulturdezernent Markus Nöhl war auch der Metzer Kulturdezernent Phillipe Brunella eigens angereist. Aus den Reihen des Trierer Stadtrates begleiteten zudem Carola Siemon SPD und Frank Weiersbach (stellv UBT Fraktionsvorsitzender und Kulturpolitischer Sprecher) die Einweihung.
Im Zuge der Zeremonie nahmen die Kulturverantwortlichen gemeinsam ein offizielles Projektschreiben sowie die Einweihungsurkunde entgegen. Das Kunstwerk entstand im Rahmen des Interregionalen Projektes „Quattro Walls“ des Städtenetzwerkes „Quattropole“ (Trier, Metz, Saarbrücken und Luxemburg) und wurde durch das Interegionale Programm „GRACE“ gefördert.
Ein besonderes Zeichen setzten die Veranstalter bei der Barrierefreiheit: Das gesamte Eröffnungsprogramm wurde simultan gedolmetscht. Zum Abschluss nahm die sichtlich gerührte Künstlerin unter großem Applaus, einen Ehrenblumenstrauß entgegen.
Frank Weiersbach
UBT Fraktion
Kulturpolitischer Sprecher