UBT | Unabhängige Bürgervertretung Trier e.V.

Historie der Unabhängigen Bürgervertretung Trier e.V.

 

 

 

Das komplette Dokument mit allen Grafiken und Bilder ist unter UBT abrufbar

 

 

 

1992

 

 

 

 

Manfred Maximini trat zusammen mit fünf weiteren Mitgliedern des Stadtrates aus der SPD aus.
Am 03. Juni 1992 folgte die Gründung der Unabhängigen Bürgervertretung Maximini (UBM) als eingetragener Verein.

 

 

„Bereits mit Schreiben vom 31. Januar 1992 wurden alle Verbände und Organisationen, Gewerkschaften und Kirchen, Arbeitgeber und Kammern, Kultur- und Sportvereine, über die Gründung einer eigenen Fraktionsgemeinschaft informiert. In diesem Schreiben hieß es u.a.: „ Die neue Fraktion im Trierer Stadtrat versteht sich ausschließlich als Interessenvertreter Trierer Belange. Wir werden uns bei dem Ziel, Trier als starkes, Soziales und gerechtes Oberzentrum weiterzuentwickeln, von Behutsamkeit und von der Bereitschaft zum Dialog leiten lassen. Darum laden wir alle Trierer Mitbürgerinnen und Mitbürger, Gewerkschaften und Kirchen, Arbeit-geber und Kammern, Verbände und Organisationen, Kulturvereine und den Trierer Sport, kurzum alle, denen das Wohl Triers und seiner Bürgerinnen und Bürger am Herzen liegt, dazu ein, gemeinsam mit uns die Weiterentwicklung unserer Stadt zu vollziehen. Ideologische Festlegungen sind unsere Sache nicht ! Im Europa der Zukunft braucht Trier eine inter-nationale Struktur. Mit qualitativer Wirtschaftspolitik, mit intelligenter Stadtplanung, mit Kulturpolitik von hohem Rang, mit sozialer Gerechtigkeit, wollen wir diese internationale Struktur weiterentwickeln helfen. Wir verstehen uns als unabhängige Trierer Bürgervertreter und bitten um Ihre Mithilfe und Unterstützung bei der Lösung der wichtigen Zukunftsaufgaben in unserer Stadt.“

Quelle: Festschrift zum 10jährigen Bestehen der UBM

Am 01. Feb. 1992 wurde eine Fraktionsgemeinschaft „Bürgervertretung Maximini“ im Stadtrat etabliert.

Weitere Ziele und politische Tätigkeiten (Festschrift zum 10jährigen Bestehen der UBM) können auf der Homepage der UBT nachgelesen werden…

In der UBM gibt es keinen Fraktionszwang.

Im politischen Spektrum ist die UBM → FWG → UBT in der bürgerlichen Mitte anzusiedeln.

Bereits im September 1992 hatte der Verein 130 Mitglieder. Heute sind es über (2002) 300!

 

1994

 

 

Bei der Kommunalwahl 1994 erzielte die Unabhängige Bürgervertretung Maximini auf Anhieb einen Stimmenanteil von 17,0 % und eroberte neun Mandate im Stadtrat.

Die UBM stellte die Ortsvorsteher Manfred Maximini in Kürenz und Hans-Alwin Schmitz in Euren

 

1999

 

 

Erreichte die UBM 12,7 % und erreichte 7 Mandate im Stadtrat.

In Kürenz (Manfred Maximini) und in Euren (Hans-Alwin Schmitz) stellte die UBM die Ortsvorsteher.

 

2002

 

10 Jahre UBMFestschrift zum 10jährigen Bestehen der UBM

 

 

2004

 

Gewann die UBM 15,5 % und damit wieder acht Mandate im Stadtrat.

Zugleich stellte sie vier Ortsvorsteher in den Ortsteilen Euren (Hans-Alwin Schmitz); Kürenz (Karl Lübeck), Pfalzel (Werner Pfeiffer) und Tarforst (Marcellus Gehlen).

Die UBM stellte in 18 Ortsteilen 42 Ortsbeiratsmitglieder.

 

 

2009

 

Zur Kommunalwahl 2009 trat Manfred Maximini, der zuvor bereits den UBM-Vorsitz an Hermann Kleber abgegeben hatte, nach 40-jähriger Zugehörigkeit zum Trierer Stadtrat nicht mehr an. Die UBM rutschte auf 9,1 Prozent ab und stellte nur noch fünf Stadtratsmitglieder sowie zwei Ortsvorsteher in Euren und Pfalzel. Die Zahl der Ortsbeiräte*Innen in den Ortsteilen betrug 29.

Die Stadtfraktion leitete Christiane Probst.

Im November 2009 beschloss die Mitgliederversammlung die Umbenennung des Vereins in Freie Wählergemeinschaft Trier zum 1. Januar 2010.

„Wo Maximini draufsteht, da sollte auch Maximini drin sein. Das war es aber bei den jüngsten Wahlen nicht mehr. Die Quittung: Nach dem freiwilligen Abschied ihres Gründers von der Polit-Bühne büßte die UBM drei ihrer acht Stadtratsmandate ein. Nun ist es höchste Zeit, den eingeleiteten Generationswechsel auch im Namen sichtbar zu machen. Die Chancen stehen gut, dass die Mitgliederversammlung dem Vorschlag, der auf einer Forderung des Ehrenvorsitzenden Maximini basiert, folgen wird. Selbst Reinhard Hauser (Ex-Modehaus-Marx-Inhaber), früher einer der vehementesten und prominentesten Befürworter der Namens-Beibehaltung, plädiert nun für die Umbenennung.“

r.morgen@volksfreund.de

 

 

2010

 

Freie Wählergemeinschaft Trier mit dem Vorsitzenden Prof. Dr. Hermann Kleber. In einem Interview beim OK-Bürgerrundfunk diskutiert er den Unterschied zwischen den etablierten Parteien und der FWG Trier.

  • unabhängig von parteipolitischen Ideologien
  • Bürgernah
  • Kein Fraktionszwang

Link zum Interview: https://www.youtube.com/watch?v=cKff8HzabQ0

 

2013

 

Die Freie Wählergemeinschaft Trier (FWG) hat Professor Hermann Kleber auf ihrer Jahreshauptversammlung am Mittwochabend 18. Apr. 2013 einstimmig als Vorsitzenden wiedergewählt. Christiane Probst, Fraktionschefin im Stadtrat, und der Eurener Ortsvorsteher Hans-Alwin Schmitz wurden als Stellvertreter bestätigt.

Noch geordneter und korrekter könnte kein Mensch eine Versammlung leiten. Präzise arbeitet Romanistik-Professor Hermann Kleber die Regularien der Jahreshauptversammlung ab. Dennoch bemüht sich der Hochschullehrer, bei aller amtlichen Routine den Hauch der Revolution am Leben zu erhalten, mit dem die Geschichte der Freien Wähler in Trier vor mittlerweile 21 Jahren begonnen hat.

 

 

 

2014

 

 

Bei der Kommunalwahl 25. Mai 2014 verringerte sich der Stimmenanteil der FWG weiter auf 7,5 Prozent. Sie verfügt damit noch über vier Sitze im Trierer Stadtrat. Darüber hinaus stellt die FWG weiterhin die Ortsvorsteher in den Stadtteilen Euren und Pfalzel. Die Zahl der Ortsbeiräte*Innen in den Ortsteilen betrug 30.

 

 

2016

 

 

Das Comeback der Bürgervertretung

Es war ein denkwürdige Jahreshauptversammlung der Freien Wählergemeinschaft Trier (FWG) im Deutschen Hof. Normalerweise handeln die Freien ein gutes Dutzend Tagesordnungspunkte in diskussionsarmen 60 Minuten ab. Diesmal dauerte die Prozedur geschlagene drei Stunden und war geprägt von zwei richtungweisenden Entscheidungen. Die erste ergab sich aus der Vereinssatzung und der Ankündigung von Hermann Kleber (wird am 4. Mai 67), nach Ablauf seiner letzten dreijährigen Amtszeit nicht mehr für das Amt des Vorsitzenden zu kandidieren.

Prof. Dr Hermann Kleber, der elf Jahre lang an der Spitze der Freien Wähler gestanden hat, wurde mit großem Beifall der knapp 40 anwesenden (von insgesamt 205) Vereinsmitgliedern verabschiedet. Vorgänger und Vereinsgründer Manfred Maximini nannte ihn einen „guten und erfolgreichen Lotsen“ und „loyalen Teamspieler“.

Zum Nachfolger wählte die Versammlung bei einer Gegenstimme und fünf Enthaltungen Hans-Alwin Schmitz (62), Ortsvorsteher von Euren, Stadtratsmitglied und Wunschkandidat der Führungsriege.

 

 

 

2017

 

 

 

 

… erfolgte die Umbenennung in Unabhängige Bürgervertretung Trier e.V. (kurz: UBT).

Aus UBM wird FWG wird UBT – Neuer Name für Freie Wählergemeinschaft Trier

Die Umbenennung erfolgte unter dem Vorsitz von Hans-Alwin Schmitz…

Im neuen Logo der UBT spielt die Porta Nigra eine wichtige Rolle und soll den Leitfaden „politische Arbeit ausschließlich für die Menschen in Trier“ symbolisieren.

 

 

2019

 

 

Bei dieser Wahl erreichte die UBT 3 Sitze im Stadtrat; durch die Beteiligung der Freien Wähler ist wahrscheinlich der vierte Sitz verloren gegangen; diese (FW) lösten sich kurze Zeit später auf! Der Fraktion Vorsitz UBT übernahm Christian Schenk; weitere Stadtratsmitglieder sind Christiane Probst und Hans-Alwin Schmitz.  Die UBT stellt außerdem den Ortsvorsteher*In drei Ortsteilen:

Margret Pfeiffer-Erdel in Pfalzel, Christiane Probst in Ruwer-Eitelsbach und Hans Alwin Schmitz in Euren.

In den 19 Ortsteilen der Stadt Trier ist die UBT mit 28 Ortsbeiratsmitglieder vertreten.

 

Auf der Vollversammlung am 07. Nov. 2019 wurde Hans-Alwin Schmitz als Vorsitzender der Unabhängige Bürgervertretung Trier abgelöst und Christian Schenk als Vorsitzenden gewählt, Christiane Probst und Thomas Reuter wurden als Stellvertreter*In gewählt.

Vor dem Einstieg in die offizielle Tagesordnung widmete sich der noch amtierende Vorsitzende Hans-Alwin Schmitz dem Ehrenvorsitzenden Manfred Maximini. In seiner Laudatio auf den einstigen Namensgeber des Vereins, der als „Unabhängige Bürgervertretung Maximini“ gestartet war, ließ Schmitz die rund 50 Jahre kommunalpolitischen Schaffens des Ehrenvorsitzenden Revue passieren.

Eine Analyse des Wahlergebnisses präsentierte Fraktionsvorsitzender und Vorsitzender der UBT Christian Schenk, der sowohl externe als auch interne Gründe dafür sah.

 

 

2020 – 2021

 

 

Das Corona – Jahr 2020 und 2021 hat auch die Arbeit der UBT stark eingeschränkt. Der Kontakt zu den Mitgliedern war zum größtenteils nur noch digital möglich. Aus dieser Tatsache sollen wir aber für die UBT auch was positives sehen. Viele Mitglieder haben sich der Herausforderung gestellt und an 12 digitalen Sitzungen teilgenommen. Am 20. Okt. 2021 konnten wir eine Präsenzsitzung im Café Mohrenkopf veranstalten. Über das Portal „GoToMeeting“ konnten wir die Sitzungen, welche für die Arbeit der Stadtratsmitglieder wichtig sind, fortsetzen.

Zwei für den Verein wichtige Personen haben den Verein verlassen und wir mussten die Arbeit dieser beiden übernehmen.

 

2022

 

Am 03. Juni 2022 besteht der Verein 30 Jahre…

 

 

 

Wie eine Freie Wählervereinigung seit 30 Jahren die Trierer Politik mitgestaltet

Kein „klassisches“ Jubiläum, aber durchaus ein Anlass, zurückzublicken: Seit 30 Jahren wird die Trierer Kommunalpolitik von einer Freien Wählervereinigung mitgestaltet. Mit Satzung vom 3. Juni 1992 wurde die Unabhängige Bürgervertretung Maximini e. V. (UBM), heutige Unabhängige Bürgervertretung Trier (UBT), offiziell aus der Taufe gehoben.

Von Beginn an habe man sich als eine integrierende Bürgervertretung und nicht als Richtungsgruppierung verstanden. Man habe Realpolitik gemacht – „für alle Bürgerinnen und Bürger und Richtungen der Stadtpolitik“. Die Stadtrats- als auch die Ortsbeiratsmitglieder hätten in den 30 Jahren als neutrale Vermittler zwischen der Bürgerschaft und der Stadtverwaltung fungiert, und man sei sich in den 30 Jahren treu geblieben und haben sich von den politischen Alltagszwängen nicht verbiegen lassen. Man habe sich um die vielen Selbstverständlichkeiten des Alltags gekümmert und sich als neutraler Vermittler für Anliegen persönlicher Schicksale verstanden.

Quelle: TV

 

Auch im Jahr 2022 wurden viele Sitzungen über dieses Portal  „GoToMeeting“ abgehalten. Aber es gab auch einige Sitzungen in Präsenz. Im Juli waren wir in Ruwer zum Abschluss vor den Sommerferien.

Die Präsenzsitzungen im Fraktionszimmer fanden als Hybridsitzungen statt. Dies erlaubte auch den Mitgliedern sich an der Sitzung von zu Hause bzw. anderen Orten zu beteiligen. Die Homepage wurde wieder auf den Neusten Stand gebracht.