Rathauszeitung vom 24.03.2026 +++ Wirtschaftspolitische Gespräche
Wirtschaftspolitische Gespräche
Am 09. März 2026 trafen sich Stadtratsfraktion und UBT-Vertreter der Dezernatsausschüsse mit Herrn Dr. Schwalbach (HWK) sowie Herrn Dr. Schmitt (IHK) um wichtige wirtschaftspolitische Themen zu diskutieren. Die Kammern haben in ihrem Positionspapier für das Oberzentrum Trier eine 11-Punkte-Agenda zur Stärkung des Wirtschaftsstandortes vorgelegt. Vorweggenommen, in vielen Dingen haben die Vertreter der UBT sowie die Kammern einen großen Konsens:
- Nachbesserungen Urbanes Sicherheitskonzept (Zeitintervalle für Zufahrten durch die Polleranlagen verlängern, Verbesserung Gebührensituation)
- Satzungen der Stadt wirtschaftsfreundlicher und effizienter gestalten (Flexiblere und praxisorientiertere Auslegung)
- Innenstadt attraktiver gestalten (mehr Sitzmöglichkeiten, Sauberkeit und Ordnung)
- Verbesserung des Parkraumbewirtschaftungskonzeptes (Erhalt der Stellplätze im öffentlichen Raum mit günstigerer Tarifstruktur analog der Parkhäuser)
- Schlankere und effizientere Verwaltungsstrukturen (Digitalisierung vorantreiben, klare Zuständigkeiten der Ämter, „Kümmerer Innenstadt“?)
- Tourismuspotentiale vollständig erschließen (Beibehaltung Landesausstellungen als Anker)
- Neuansiedlung von Gewerbebetrieben durch Verdichtung im Bestand sowie Neuausweis von potentiellen Gewerbeflächen
- Fachkräftemangel beheben und Hochschulstandort Trier stärken
- Sondervermögen Infrastruktur zielgerichtet und effizient verwenden (z.Bsp. dringende Brückensanierungen, Straßenbaumaßnahmen und Sanierungen)
Die UBT-Fraktion ist der Ansicht, dass das „Hot-Topic“ der Kammern -Theatersanierung kritisch begleiten- ein unverzichtbarer Bestandteil für die Arbeit der künftigen Jahre sein wird. Fraktionsvorsitzender Christian Schenk stellte klar und deutlich heraus, dass eine Sanierung unumgänglich sei und das Oberzentrum Trier auch einen Kulturauftrag habe. Es muss jedoch sichergestellt sein, dass der avisierte Kostenrahmen eingehalten wird. Zwischenzeitlich hat sich für die Probebühnen die Mietlösung mit den Stadtwerken als wirtschaftlicher dargestellt als ein Kauf oder Neubau durch die Stadt. Ob Mittel des Sondervermögens Infrastruktur (SVI) für die Sanierung eingesetzt werden können, bleibt abzuwarten. Hier stimmen wir den Kammern zu, dass es eine Priorisierung aller anzumeldenden Maßnahmen geben muss, damit auch andere dringend notwendige Infrastrukturprojekte (Schulsanierungen, Straßenbaumaßnahmen) nicht gefährdet werden.
UBT Stadtratsfraktion